Familien stärken und die Belange der Kinder nicht aus dem Auge verlieren
Wir BÜNDNISGRÜNE wollen mehr Zeit für Familien. Männer wie Frauen sollen Auszeiten und Arbeitszeitverkürzungen in Anspruch nehmen können, ohne dadurch Nachteile zu erfahren. Der Freistaat Sachsen als Arbeitgeber sollte Vorbild für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sein. Dazu gehören aus unserer Sicht Anreize für eine geschlechtergerechte, partnerschaftliche Teilung der Elternzeit, eine verstärkte Förderung von Betriebskindergärten in den Einrichtungen des Freistaates, die Möglichkeit „Home-Office“ zu nutzen oder flexible Arbeitszeiten für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, entsprechend den familiären Bedürfnissen.
Wir GRÜNEN wollen Familien in ganz verschiedenen Lebenslagen stärken, indem Beratungsstrukturen zur Verfügung stehen, die Eltern und Kinder bei Bedarf nutzen können. Dazu gehören Angebote der Schwangerschaftskonfliktberatung, Mutter-Kind-Einrichtungen, Familienhebammen, Elternschulen, Erziehungskompetenztraining, Familienbildung und -erholung bis zur Ehe-, Partnerschafts-, Familien- und Lebensberatung. Darüber hinaus müssen Familien so gestärkt werden, dass Kinderarmut verhindert wird.
Familie ist da, wo Generationen miteinander leben. Neben den traditionellen Klein- oder Großfamilien gibt es Ein-Eltern-Familien, Patchwork- und Regenbogenfamilien. Die neuen Formen des Zusammenlebens von Generationen haben mittlerweile ganz selbstverständlich ihren Platz in unserer Gesellschaft. Jedes Kind sollte unabhängig davon, ob und in welcher „Form“ seine Eltern zusammenleben, die gleiche Förderung, den gleichen Schutz und auch die gleiche materielle Absicherung vom Staat erfahren. Deshalb engagieren wir uns für eine breite Akzeptanz und rechtliche Gleichstellung von Patchwork- und Regenbogenfamilien.
Aktuelles
Elke Herrmann: „Gesetz zur Umsetzung des Tagesbetreuungsausbaugesetzes“
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Wir begrüßen, dass das Gesetz über Kindertageseinrichtungen geändert werden soll. Seit den Debatten über den neuen Bildungsauftrag der Kitas steht eine Änderung an. Der [...]
Elke Herrmann: „Interessen von Freistaat und Kommunen wahren“
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Darüber hinaus erscheint es uns aber ebenso wichtig, nicht nur Be- und Entlastungswirkungen auf die Kommunen zu erfassen – sondern vor allem auch die [...]
Elke Herrmann: Hartz IV und Jugendliche bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Nachdem die Hartz-IV-Gesetze ein Dreivierteljahr in Kraft sind, halten wir es für gerechtfertigt nachzufragen, wie die Regelungen, die sich mit der Hilfe für Jugendliche [...]
Elke Herrmann: Förderung sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Wie in der Begründung des vorliegenden Antrags zu lesen ist, wird die Bildungsarmut bereits bei den Schuleingangsuntersuchungen sichtbar. Das bedeutet, es gibt Kinder, die den [...]

