Von einer gerechten Arbeitsmarktpolitik profitieren alle!
Der sächsische Arbeitsmarkt hat sich zuletzt stark verändert. Gab es in der Vergangenheit nicht genug Arbeits- und Ausbildungsplätze, werden nun die Auswirkungen des demografischen Wandels, der anhaltenden Abwanderung junger und gut ausgebildeter Fachkräfte, unzureichender Schulabschlüsse sowie einer restriktiven Arbeitsmarktpolitik für Ausländerinnen und Ausländer sichtbar.
Für uns BÜNDNISGRÜNE sind dabei vor allem zwei Punkte entscheidend: Einerseits steigt der Fachkräftebedarf mit positiven Auswirkungen auf die Arbeitslosenzahlen. Andererseits erreicht diese Trendwende nicht alle. Von den etwa 70.000 langzeitarbeitslosen Menschen in Sachsen gilt circa ein Drittel als nicht direkt auf dem Arbeitsmarkt vermittelbar. Arbeitsmarktpolitik muss sich mit diesen Entwicklungen auseinandersetzen. Neben Strategien zur Gewinnung von Fachkräften brauchen wir Maßnahmen, die Menschen, die bislang vom ersten Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind, auf ihrem Weg unterstützen.
Dem Fachkräftemangel können wir nur begegnen, wenn wir auch die Qualität der Arbeitsplätze verbessern. Die sächsische Niedriglohnpolitik der vergangenen Jahre ist aus unserer Sicht keine geeignete Antwort auf die kommenden Herausforderungen.
Von einer gerechten Arbeitsmarktpolitik profitieren am Ende alle: Die Arbeitgeber durch motivierte und hoch qualifizierte Beschäftigte, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch faire und sichere Arbeitsplätze – und der Freistaat Sachsen als attraktives Bundesland.
Aktuelles
PM 2011-421: Armutsbericht – GRÜNE: Vierthöchste Armutsgefährdungsquote ist Folge der herz- und verstandeslosen Arbeitsmarktpolitik der Sächsischen Staatsregierung
Zum heute in Berlin vom Paritätischen Wohlfahrtsverband präsentierten "Bericht zur regionalen Armutsentwicklung in Deutschland 2011" erklärt Miro Jennerjahn, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Landtagsfraktion in Sachsen: "Sachsen hat die vierthöchste Armutsgefährdungsquote in [...]
PM 2011-392: GRÜNE zur Manroland-Insolvenz: Auch Volkswagen als Gesellschafter muss in die Pflicht genommen werden
Nachdem der Druckmaschinenhersteller Manroland am vergangenen Freitag Insolvenz anmelden musste, fordert Michael Weichert, Fraktionsvize von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, den Gesellschafter Volkswagen auf, sich für den Erhalt der [...]
PM 2011-303: Anerkennung im Ausland erworbener Berufsabschlüsse – GRÜNE: Den Empfehlungen des Ausländerbeauftragten müssen praxistaugliche Regelungen folgen
Zur Präsentation der 24 Empfehlungen des Sächsischen Ausländerbeauftragten zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufsabschlüsse und Qualifikationen erklärt Elke Herrmann, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Es ist [...]
PM 2011-287: Mindestlohn – CDU-Generalsekretär hinkt positiven Entwicklungen hinterher
Die Äußerungen Michael Kretschmars (CDU) zur Ablehnung eines gesetzlichen Mindestlohns kommentiert Miro Jennerjahn, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Ich freue mich, dass auch in Teilen [...]

