Familien stärken und die Belange der Kinder nicht aus dem Auge verlieren
Wir BÜNDNISGRÜNE wollen mehr Zeit für Familien. Männer wie Frauen sollen Auszeiten und Arbeitszeitverkürzungen in Anspruch nehmen können, ohne dadurch Nachteile zu erfahren. Der Freistaat Sachsen als Arbeitgeber sollte Vorbild für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sein. Dazu gehören aus unserer Sicht Anreize für eine geschlechtergerechte, partnerschaftliche Teilung der Elternzeit, eine verstärkte Förderung von Betriebskindergärten in den Einrichtungen des Freistaates, die Möglichkeit „Home-Office“ zu nutzen oder flexible Arbeitszeiten für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, entsprechend den familiären Bedürfnissen.
Wir GRÜNEN wollen Familien in ganz verschiedenen Lebenslagen stärken, indem Beratungsstrukturen zur Verfügung stehen, die Eltern und Kinder bei Bedarf nutzen können. Dazu gehören Angebote der Schwangerschaftskonfliktberatung, Mutter-Kind-Einrichtungen, Familienhebammen, Elternschulen, Erziehungskompetenztraining, Familienbildung und -erholung bis zur Ehe-, Partnerschafts-, Familien- und Lebensberatung. Darüber hinaus müssen Familien so gestärkt werden, dass Kinderarmut verhindert wird.
Familie ist da, wo Generationen miteinander leben. Neben den traditionellen Klein- oder Großfamilien gibt es Ein-Eltern-Familien, Patchwork- und Regenbogenfamilien. Die neuen Formen des Zusammenlebens von Generationen haben mittlerweile ganz selbstverständlich ihren Platz in unserer Gesellschaft. Jedes Kind sollte unabhängig davon, ob und in welcher „Form“ seine Eltern zusammenleben, die gleiche Förderung, den gleichen Schutz und auch die gleiche materielle Absicherung vom Staat erfahren. Deshalb engagieren wir uns für eine breite Akzeptanz und rechtliche Gleichstellung von Patchwork- und Regenbogenfamilien.
Aktuelles
PM 2008-204: Anhörung – Chancen für Resozialisierung von jugendlichen Straftätern in Sachsen ungleich verteilt
Staatsregierung stiehlt sich bei Bekämpfung Jugendkriminalität aus der Verantwortung Zur heutigen Anhörung zum grünen Antrag "Die Qualität ambulanter Maßnahmen nach dem Jugendgerichtsgesetz" im Sozialausschuss erklärt Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der [...]
PM 2008-194: GRÜNE begrüßen Begnadigung der Mutter des misshandelten Säuglings
Mackenroth hat Notbremse gezogen - es bleiben viele Fragen offen Zur Haftentlassung der Mutter des misshandelten Säuglings aus Leipzig erklärt Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: "Wir [...]
PM 2008-192: GRÜNE Vorschläge für ein kinder- und jugendgerechtes Sachsen
Kinder und Jugendliche ernst nehmen, indem wir ihnen Rechte geben Anlässlich der Vorstellung des Gesetzentwurfs zur 'Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen im Freistaat Sachsen' und des Antrags 'Rechte [...]
PM 2008-189: Bertelsmann-Studie ist Schlag ins Gesicht für Frau Orosz
Verbesserung der Qualität frühkindlicher Bildung durch besseren Personalschlüssel und Hochschulausbildung für Erzieherinnen und Erzieher Zum heute veröffentlichten Länderreport 'Frühkindliche Bildungssysteme' der Bertelsmann-Stiftung erklärt Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS [...]

