Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2011-085: Suchtkrankenhilfe – CDU und FDP kneifen vor der Landtagsanhörung
Zur öffentlichen Anhörung des Sozialausschusses des sächsischen Landtags zur ambulanten Suchtkrankenhilfe am kommenden Montag haben CDU- und FDP-Fraktion keinen Sachverständigen benannt. "Kneifen CDU und FDP, weil sie Angst vor dem [...]
PM 2011-084: Umwelt: Genehmigung der S.D.R. Biotec zur Abfallannahme erlischt am 1. April
Die Genehmigung der Firma S.D.R. Biotec Verfahrenstechnik (Pohritzsch, Lkr. Nordsachsen) zur Annahme von Giftstoffen erlischt am 1. April 2011. Das erklärte Umweltminister Frank Kupfer (CDU) auf die Mündliche Anfrage des [...]
PM 2011-083: Integration behinderter Kinder – GRÜNE begrüßen neue Offenheit von Kultusminister Wöller
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag begrüßt die Signale von Kultusminister Roland Wöller, für mehr Integration behinderter Schüler zu sorgen und dabei auch gesetzliche Grundlagen ändern zu wollen [...]
PM 2011-082: Will die Staatsregierung politisches Wohlverhalten erzwingen?
In den in der letzten Woche versendeten Fördermittelbescheiden des Sozialministeriums für das Programm 'Zuschüsse für Maßnahmen zur Stärkung von Demokratie und Vorbeugung antidemokratischen Verhaltens sowie Stärkung des ländlichen Raums' werden [...]


