Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2009-121: GRÜNE unterstützen Kita-Streik in Sachsen
Anlässlich des ersten sächsischen Kita-Streiks in Zwickau erneuert die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag ihre Forderung nach der Senkung des Betreuungsschlüssels in den Sächsischen Kitas. "Die Staatsregierung nutzt [...]
56.000 Tiere wurden für Tierversuche in Sachsen im Jahr 2007 benutzt
In Sachsen wurden im Jahr 2007 mindestens 56.000 Tiere für Tierversuche benutzt. Das ist das Ergebnis eine Reihe kleiner Anfragen der Landtagsabgeordneten Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE [...]
PM 2009-120: GRÜNE zu Qimonda: Ich erwarte, dass sich die Staatsregierung weiter für den Erhalt von Qimonda einsetzt
Zu den heutigen Information in der Sächsischen Zeitung, dass die chinesische Inspur-Gruppe nicht mehr an einer vollständigen Übernahme von Qimonda interessiert ist, erklärt Karl-Heinz Gerstenberg, Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion BÜNDNIS [...]
PM 2009-118: Mobilitätsticket – GRÜNE: Freistaat sollte Brandenburger Modell auswerten
Nach ihrem Werkstattgespräch zur Einführung eines Mobilitätstickets ist die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN überzeugt, dass ihr Vorschlag für die Einführung eines Mobilitätstickets in Sachsen mittelfristig umgesetzt werden wird. "Die Staatsregierung [...]


