Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2006-432: Schmalspurbahnen – Koalition bekommt kalte Füße

Staatsregierung setzt Farce um Wiederaufbau der Weißeritztalbahn fort Als eine Fortsetzung der Farce um den Wiederaufbau der Weißeritztalbahn bezeichnet Johannes Lichdi, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion die Absetzung des Antrags „Schmalspurbahnen [...]

Von |15. November 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

Elke Herrmann: Kosten der Unterkunft – Interessen der betroffenen Langzeitarbeitslosen im Blick behalten

Es gilt das gesprochene Wort! Ich wundere mich über die Formulierung des Antrages der PDS zu dieser Aktuellen Debatte: "Kosten der Unterkunft – Interessen von Freistaat und Kommunen wahren". Von [...]

Von |15. November 2006|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: |

Elke Herrmann: Frühwarnsystem ist Heuchelei, wenn zugleich in der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Jugendverbandsarbeit gekürzt wird

Es gilt das gesprochene Wort! (...) Wir brauchen eine Aktuelle Debatte zum Frühwarnsystem in Sachsen. Und wir brauchen sie genau jetzt. Noch bevor der nächste Doppelhaushalt verabschiedet wird. Und ich [...]

Von |15. November 2006|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , , |

Johannes Lichdi: Schnellstmögliche und sachorientierte Aufklärung statt blinder Aktionismus bei Justizpanne am 8.11.2006

Es gilt das gesprochene Wort! (...) die Flucht von Mario M auf das Dach der JVA in Dresden hat in der Bevölkerung den Eindruck entstehen lassen, dass die sächsische Justiz [...]

Von |15. November 2006|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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