Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

Johannes Lichdi: Probleme bei der Planung und Durchführung von Einsätzen des Spezialkommandos der sächsischen Polizei (SEK)

(...) Wir begrüßen es ausdrücklich, wenn sich der Sächsische Landtag mit der Kontrolle der Institution beschäftigt, die das staatliche Gewaltmonopol ausübt und deshalb zwangsläufig tief in die Grundrechte der Bürgerinnen [...]

Von |20. Dezember 2005|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , , |

Johannes Lichdi: Polizeiaktion des SEK Sachsen am 17. Dezember 2004 im Dresdner Stadtteil Loschwitz

Es gilt das gesprochene Wort! (...) Es ist eine vornehmliche Aufgabe des Parlamentes, die Polizei zu kontrollieren, ob sie bei ihren Maßnahmen die Bürger- und Menschenrechte einhält, wie sie unsere [...]

Von |20. Dezember 2005|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , , |

Johannes Lichdi: Reduzierung von Feinstaub (PM 10) in Innenstädten

Es gilt das gesprochene Wort! (...) Der Antrag, den wir hier einbringen, befasst sich mit einem der schwerwiegendsten aktuellen Probleme der Luftverschmutzung: Feinstaub, abgekürzt PM 10, Particulate Matter, mit einem Durchmesser [...]

Von |20. Dezember 2005|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , , , , |

Johannes Lichdi: Entlastung der Gemeinden an der B 170 von Schwerlastverkehr im Transit Deutschland/Tschechien

Es gilt das gesprochene Wort! (...) Herr Hamburger, ich stehe mit einer gewissen Sprachlosigkeit vor Ihrem geradezu religiösen Glauben an den Segen von Straßenneubau, der blind ist gegenüber den berechtigten [...]

Von |20. Dezember 2005|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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