Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Garantieren Videokameras mehr Sicherheit in Freiberg?
Eigentlich sollte es in der Podiumsdiskussion am 16. April 2018 in Freiberg um das Thema Videoüberwachung gehen. „Garantieren Videokameras mehr Sicherheit“ - war die Überschrift unter der die GRÜNE Stadträtin [...]
Die einzelnen Vorschläge der Kitaumfrage dürfen nicht gegeneinander abgewogen werden
(2018-100). Zum Auftakt der Umfrage der Staatsregierung zur Kita-Qualitätsverbesserung in Sachsen war Petra Zais, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, am Montag (16.04.) im Kinderhaus 'Kuschelkiste' [...]
Ministerpräsident Kretschmer betreibt im LVZ-Interview eine ‚Politik der Angstmache‘
(2018-99) Sachsens GRÜNE kritisieren Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) für seine Interview-Aussagen in der LVZ/DNN (Ausgabe vom 16. April 2018) zur Braunkohle und zur Asylpolitik."Wenn der Ministerpräsident von Strukturwandel redet, geht [...]
Gefährliche Müllimporte aus Italien auf die Deponie Cröbern haben sich in den letzten Jahren verdoppelt
(2018-98) In den Jahren 2016 und 2017 wurde ein Großteil der Jahreskapazität der Deponie Cröbern von 1,2 Millionen Tonnen jeweils mit gefährlichen Abfällen aus Italien (147.000 (2016) bzw. 130.000 Tonnen [...]


