Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Wiedereinführung von Grenzkontrollen? – GRÜNE: Angriff auf die europäische Idee
(2015-271) Zur erneut aus den Reihen der sächsischen CDU angefachten Diskussion über die Wiedereinführung von Grenzkontrollen erklärt Valentin Lippmann, innenpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag:"Wir lehnen [...]
Erhöhung des Waldanteils in Sachsen? GRÜNE: Im Schneckentempo Richtung 30 Prozent
(2015-270) "Sachsen kommt dem bereits 2003 im Landesentwicklungsplan erklärten Ziel eines 30-prozentigen Waldanteils an der Landesfläche nur im Schneckentempo näher."Darauf weist Wolfram Günther, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN [...]
Crystal-Bekämpfung – GRÜNE fordern Analyse der Ausstattungsdefizite
(2015-269) Die Staatsregierung kann keine Angaben über die Anzahl der aktuell vor Ort eingesetzten Polizeikräfte im Bereich Rauschgiftkriminalität machen. Das ergab die Antwort auf eine Kleine Anfrage von Volkmar Zschocke, [...]
Von 2,1 Milliarden Euro Mitteln für den Hochwasserschutz wurden seit 2002 nur 0,5 Prozent für die Schaffung von Überschwemmungsflächen an sächsischen Gewässern ausgegeben
(2015-268) "Der Stellenwert der Schaffung von Überschwemmungsflächen im Hochwasserfall in Sachsen ist auch 13 Jahre nach der Flut nur marginal", kritisiert Wolfram Günther, umweltpolitische Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN [...]


