Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Spannende Anhörung zum Antrag für sachsenweiten kundenfreundlichen ÖPNV-Tarif
(2015-215) Zur heutigen Öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zum Antrag der GRÜNEN-Fraktion 'Sachsenweiten ÖPNV-Tarif und landesweite Ticketangebote für Schüler und Schülerinnen, Studierende, Seniorinnen und Senioren einführen' [...]
Erstaufnahmeeinrichtung in Freital – GRÜNE: Wie garantiert der Innenminister die Sicherheit der Flüchtlinge?
(2015-214) Gestern Abend wurde völlig überraschend bekannt, dass das Hotel 'Leonardo' in Freital als Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende genutzt werden soll. "Ich fordere von Innenminister Markus Ulbig (CDU), dass er endlich [...]
Bahngipfel in Sachsen
(2015-213) Zum heutigen Arbeitstreffen zwischen dem sächsischen Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) und Deutsche-Bahn-Chef Dr. Rüdiger Grube erklärt Eva Jähnigen, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Ich [...]
Weitere 4.000 Tonnen AKW-Bauschutt nach Sachsen? – Was stört mich mein Geschwätz von gestern? Oder das meines Vorgängers?
(2015-212) Auf drei sächsische Deponien werden im Jahr 2015 bis zu insgesamt 4.000 Tonnen Bauschutt aus dem Abriss von Atomkraftwerken (AKW) abgelagert. Das ergab die Antwort von Umweltminister Thomas Schmidt [...]


