Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Kennzeichenerfassung: Teuer, nutzlos und ein massiver Datenschutzeingriff
(2014-255) Zur Presseberichterstattung der Sächsischen Zeitung über die Erfolgszahlen der automatisierten Kennzeichenerfassung (Samstag, 1.11.2014) erklärt der innenpolitische Sprecher und parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, Valentin [...]
Baumschutz im Koalitionsvertrag? Fehlanzeige! Auch das Baum-Ab-Gesetz bleibt wohl
(2014-252) "Baumschutz war und ist Sachsens CDU-geführten Staatsregierungen völlig egal. Das gilt mit dem Koalitionsvertrag nun offenkundig auch für die sächsische SPD. Das Wort 'Baumschutz' kommt dort überhaupt nicht vor", [...]
DDR-Heimkinder: 4.508 Betroffene warten auf Beratung
(2014-251) Der Beratungsbedarf von Menschen, die als Kinder und Jugendliche Leid und Unrecht in Heimen der DDR erfuhren, steigt. Das offenbart die Antwort der sächsischen Staatsregierung auf eine aktuelle Anfrage [...]
Vattenfall-Verkauf? – GRÜNE: Wer trägt die Risiken?
(2014-253) Der Vattenfall-Verwaltungsrat hat heute erste Entscheidungen zu seinen Plänen für die ostdeutsche Braunkohlensparte mitgeteilt. Dies erfolgte zusammen mit der Präsentation der Ergebnisse für die ersten drei Quartale 2014. Der [...]


