Anmeldung zur Veranstaltung
Selbstständig sein und eine Familie gründen ist in Deutschland im Jahr 2026 noch immer ein erhebliches existenzielles Risiko. Während das Mutterschutzgesetz für Angestellte ein sicheres Netz bietet, fallen selbstständige Schwangere und Mütter durch das Raster. Fehlende Lohnfortzahlung, die Sorge um die Weiterführung des eigenen Betriebs und eine private Vorsorgelast führen viel zu oft dazu, dass sich Frauen zwischen ihrem Unternehmen und ihrem Kinderwunsch entscheiden müssen.
Obwohl die Problematik durch die öffentliche Kritik vieler Selbstständiger, prominent durch die Petition von Johanna Röh, bundesweit Gehör fand und im Koalitionsvertrag der Bundesregierung verankert wurde, lässt die praktische Umsetzung auf Bundesebene weiter auf sich warten.
Als BÜNDNISGRÜNE Fraktion im Sächsischen Landtag wollen wir hierfür eine Lösung voranbringen. Wir laden Sie und Euch herzlich ein, gemeinsam Wege für eine faire Absicherung zu diskutieren.
- 21.05.2026
- von 17:30 Uhr bis 20:30 Uhr
- Sächsischer Landtag, Dresden
Eine hybride Teilnahme wird ermöglicht. Sie können sich also auch digital zuschalten.
Mit dabei sein werden unter anderem Johanna Röh von der Initiative Mutterschutz für alle, Vertreterinnen der Sächsischen Wirtschaft, aus Handwerk und Kreativwirtschaft, das Institut für Mittelstandsforschung Bonn und die Initiative Machbar machen! des Westdeutschen Handwerkskammertags.
Vom Stillstand im Bund zur sächsischen Initiative
Voneinander lernen und Impulse setzen: Welche Lösungsvorschläge werden bereits diskutiert? Wir blicken auf verschiedene Modelle, um zu verstehen, wie die Umsetzung von Mutterschutz für Selbstständige praktisch funktionieren kann.
Parlamentarische Gestaltung: Wir stellen unsere aktuelle BÜNDNISGRÜNE Antragsinitiative vor. Das Ziel des Abends: Ihre Erfahrungen und die Impulse aus der Fachöffentlichkeit sollen direkt in unsere parlamentarische Arbeit einfließen.
Wir freuen uns darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und gemeinsam die Weichen für eine moderne, familienfreundliche Wirtschaftspolitik zu stellen.

