Energie

Energie2024-12-18T13:35:53+01:00

Energiebedarf schnell mit erneuerbaren Energien decken

Gute Energiepolitik in den Zeiten des Klimawandels bedeutet aus unserer Sicht die möglichst schnelle und vollständige Umstellung unserer gesamten Energieversorgung auf heimische erneuerbare Energien. Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag tritt für eine Klimaschutzpolitik ein, die die Erwärmung der Erdatmosphäre auf 1,5°C begrenzt – wie von der internationalen Gemeinschaft in Paris 2015 vereinbart. Dafür müssen die Treibhausgasemissionen möglichst schnell und spätestens bis zum Jahr 2050 auf Null reduziert werden.

Ein zentraler Baustein dieses Vorhabens ist das Ende der Braunkohleverstromung, die durch ihre sehr hohen CO2-Emmissionen das verbliebene Budget an Treibhausgasemissionen schneller schwinden lässt.

 Wir BÜNDNISGRÜNE haben deshalb auch immer wieder deutlich gemacht, dass die im Koalitionsvertrag getroffenen Vereinbarungen zum Kohleabbau in Sachsen für uns bindend sind. Kein Dorf darf abgebaggert werden, wenn die zugehörigen Flächen im Rahme des Kohlekompromisses nicht mehr benötigt werden.

Die BÜNDNISGRÜNE-Fraktion tritt zudem für einen schnellen Ausbau der Photovoltaik in Sachsen ein. Die Windenergie soll mit der Ersetzung alter durch neue Anlagen und mit der Ausweisung neuer Windgebiete vorangebracht werden. Ein Ausbau auf zwei Prozent der Landesfläche ist unter Beachtung des Natur- und Landschaftsschutzes möglich. Biomasse auf Reststoffbasis bietet Chancen für die Wertschöpfung im ländlichen Raum. Zudem treten wir BÜNDNISGRÜNE für die Förderung einer schnellen energetischen Sanierung des Altbaubestands und die intelligente Nutzung der Wärmenetze zur Einbindung von Abwärme und erneuerbaren Quellen ein.

Aktuelles

PM 2006-02: CO2-Emissionen in Sachsen – Braunkohlekraftwerke belasten überproportional das Klima

Auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Johannes Lichdi, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, musste jetzt die Staatsregierung einräumen, dass die sächsischen Großkraftwerke viel stärker als notwendig das Klima [...]

PM 2005-341: Grüne verlangen Aufklärung über Schadstoffbelastung in Neu-Heuersdorf

In zwei Kleinen Anfragen an die Staatsregierung verlangt Johannes Lichdi, Abgeordneter der grünen Landtagsfraktion in Sachsen, detaillierte Auskunft über Schadstoffbelastungen auf dem Umsiedlungsgelände der Bewohner aus Heuersdorf in Regis-Breitingen. Nach [...]

Von |29. Dezember 2005|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

Michael Weichert: Innovationen für Erneuerbare Energien im Staatshochbau

Es gilt das gesprochene Wort! (...) In unserem Antrag geht es um beides, um den Energienmarkt und den Klimaschutz. Es geht auch um die wirtschaftlichen Potentiale, die sich für den [...]

Von |22. Dezember 2005|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , , , |

Michael Weichert: Strompreisentwicklung

Es gilt das gesprochene Wort! (...) Deutschlandweit tragen Öl und Gas nur in einen Anteil von 11% zur Stromproduktion bei. In Sachsen ist dieser Anteil noch geringer, denn unser Strom [...]

Von |22. Dezember 2005|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , , , |
Thomas Löser
Thomas Löser
Energiepolitischer Sprecher

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Flyer zum Thema PV in Sachsen

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