Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2011-02: GRÜNE: Landtag kann sein Budgetrecht besser durchsetzen
Zur heutigen Anhörung des Haushalts- und Finanzausschusses zur Äußerung des Sächsischen Rechnungshofes zum Thema 'Transparenz, Haushaltsflexibilisierung, Budgetrecht – Schritte zu einer neuen Haushaltswirtschaft' erklärt Antje Hermenau, Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS [...]
PM 2011-01: GRÜNE-Fraktion fordert Ombudsstelle für Fahrgäste im sächsischen Nahverkehr
Eva Jähnigen, verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag, fordert bessere Fahrgastrechte und mehr öffentliche Kontrolle im sächsischen Bahnnahverkehr. "Wir schlagen deshalb vor, dass in Sachsen nach dem Vorbild anderer [...]
PM 2010-396: Staatsregierung trödelt beim naturnahen Hochwasserschutz
Die Staatsregierung trödelt beim naturnahen Hochwasserschutz. Geplante Deichrückverlegungen sind bisher kaum realisiert. Das bringt eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Gisela Kallenbach (GRÜNE) im Sächsischen Landtag ans Licht. "Ich habe mir [...]
PM 2010-395: Sachsen LB – GRÜNE: Dass nur Klagen gegen die ehemaligen Vorstandsmitglieder eingereicht wurden, ist unbefriedigend
Nach der heutigen Sondersitzung des Haushalts- und Finanzausschusses des Sächsischen Landtags zu den Klagen Sachsens gegen Verantwortliche der ehemaligen Sachsen LB erklärt Antje Hermenau, Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN [...]


