Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2009-081: Pohritzsch – neue Ergebnisse beängstigend: Deutsche Umwelthilfe legt neue Analysewerte vor

"Die Umweltbehörden des Landkreises Nordsachsen müssen jetzt unverzüglich tätig werden und die Bewohner von Pohritzsch und angrenzender Ortschaften vor den gefährlichen Stoffen der Sonderabfallaufbereitungsanlage der Firma S.D.R. Biotec Verfahrenstechnik GmbH [...]

Von |27. März 2009|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

PM 2009-080: GRÜNE verstehen die Unzufriedenheit der Ärzte

Zu den Ärzte-Protesten am Mittwoch erklärt Elke Herrmann, die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Ich verstehe die Unzufriedenheit der Ärzte. Insbesondere die Proteste der Nerven- und [...]

Von |25. März 2009|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

PM 2009-079: Pflegepolitik von Ministerin Claus muss von CDU- und SPD-Fraktion gestoppt werden

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag ruft die Landtagsfraktionen von CDU und SPD auf, die Pflegepolitik der Sozialministerin Christine Claus zu stoppen. "Die Linie der Ministerin führt ins [...]

Von |25. März 2009|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2009-078: Kinderschutz: Verpflichtende U-Untersuchungen sind kein Allheilmittel

Zur Anhörung am Montag im Sozialausschuss zum Gesetzentwurf der Staatsregierung, nach dem Vorsorgeuntersuchungen verpflichtend werden sollen, um Gefährdungen des Kindeswohls aufzudecken, erklärt Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion GRÜNE: "Verpflichtende [...]

Von |24. März 2009|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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