Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2007-94: UNESCO-Welterbe: GRÜNE mit Dringlichem Landtagsantrag
Staatsregierung muss drohender Aberkennung des UNESCO-Welterbetitels entgegenwirken Mit einem Dringlichen Antrag bringen die GRÜNEN die Diskussion um den drohenden Verlust des UNESCO-Welterbetitels für das Dresdner Elbtal in den Sächsischen Landtag.Der [...]
Johannes Lichdi: Vertrauen der Öffentlichkeit in Unbestechlichkeit der Verwaltung stärken
Es gilt das gesprochene Wort! (...) die bündnisgrüne Fraktion legt Ihnen nach den Debatten der letzten Wochen um die Korruptionsdelikte rund um den Bau der A 72 mit seinem Millionenschaden [...]
Michael Weichert: Aus dem Ladenschlussgesetz ist ein bürokratisches Mäuschen geworden
Es gilt das gesprochene Wort! (...) als wir hier an gleicher Stelle den Gesetzentwurf der FDP diskutiert haben, habe ich mich über den bürokratischen Aufwand mokiert, der betrieben werden sollte, [...]
Dr. Karl-Heinz Gerstenberg: Mit neuem Hochschulgesetz mehr Autonomie wagen
Es gilt das gesprochene Wort! (...) dieses Haus hat in der laufenden Legislaturperiode bereits einige hochschulpolitische Debatten erlebt. Mehrfach wurden Sie von unserer Fraktion angestoßen – wie beispielsweise die Debatten zur [...]


