Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2007-60: Debatte um Kinderbetreuung
Herrmann: Flaths Argumentation wird immer dünner "Die Argumentation von Kultusminister Flath in der Debatte um Kinderbetreuung wird immer dünner", erklärt Elke Herrmann, die sozialpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Sächsischen Landtag. [...]
PM 2007-59: Einbruch der Studierendenzahlen vom Ministerium genehmigt
Staatsregierung gefährdet Erhalt von Studienplätzen nach 2010 Die Staatsregierung ist mitverantwortlich für den Einruch der Studierendenzahlen um 13 Prozent im Wintersemester 2006/07. Das zeigt eine Antwort der Staatsregierung auf eine [...]
PM 2007-58: Milbradts Warnung vor CDU-Linksruck ist absurd
Wir bieten modernem Bürgertum gerne eine neue politische Heimat BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag halten die Warnung von Ministerpräsident Milbradt vor einem Linksruck der CDU für absurd (Berliner Zeitung, [...]
PM 2007-57: Kostenbeteiligung der Fußballvereine an Polizeieinsätzen
Herr Winkler kaschiert erneut mit markigen Sprüchen eigene Untätigkeit Zur Äußerung von Staatsminister Hermann Winkler (CDU), die Vereine 'künftig möglicherweise stärker an den Kosten für Polizeieinsätze zu beteiligen' erklärt Johannes [...]


