Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2006-348: Verfassungsschutzskandal – GRÜNE: Kontrolle durch PKK reicht nicht aus

Bewusster Gesetzesbruch durch den Verfassungsschutz? Im Skandal um die verfassungswidrige Beobachtung der so genannten  'Organisierten Kriminalität' ('OK') durch den Verfassungsschutz fordert die GRÜNE-Fraktion Konsequenzen."Die Öffentlichkeit sollte sich nicht mit dem [...]

Von |26. September 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

Elke Herrmann: Bleiberechtsregelung für irakische Flüchtlinge

Es gilt das gesprochene Wort! (...) Nach wie vor ist der Alltag im Irak geprägt durch politische und kriminelle Gewalt und durch die ständige Angst der Menschen vor weiteren Bombenanschlägen. [...]

Von |26. September 2006|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , |

Elke Herrmann: Lücke im Zuwanderungsgesetz muss geschlossen werden!

Es gilt das gesprochene Wort! (...) Liebe Kolleginnen und Kollegen! Warum brauchen wir eine Bleiberechtsregelung? Meine Vorredner der demokratischen Parteien haben dazu schon sehr viel ausgeführt. Diese Regelung soll endlich [...]

Von |26. September 2006|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , |

Johannes Lichdi: Konsequenzen für die künftige Abschiebepraxis aus der Ingewahrsamnahme eines Kindes zur Erzwingung einer Abschiebung

Es gilt das gesprochene Wort! (...) Die Entführung eines dreijährigen Kindes aus Angola als Pfand für eine Abschiebung der Mutter und ihres kleinen Kindes hat Ihnen, verehrte Staatsregierung, bundespolitische Aufmerksamkeit [...]

Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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