Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2006-310: Expertise zur Jugendarbeit im ländlichen Raum von Koalition abgelehnt
Jugendpauschale ist Kürzung unter dem Deckmantel der Demografie Die im Antrag der GRÜNEN-Fraktion 'Mobile Jugendarbeit im ländlichen Raum im Freistaat Sachsen' geforderte unabhängige Expertise zum 3. Sächsischen Kinder- und Jugendbericht [...]
PM 2006-309: Experten fordern reguläres Hochschulstudium für Erzieherinnen und Erzieher
GRÜNE wollen Landesprogramm für Erzieherinnenbildung im Haushalt 2007/2008 Die GRÜNE-Fraktion im Sächsischen Landtag sieht sich durch die heutige Anhörung des Sozialausschusses im Sächsischen Landtag in der Forderung nach einem regulären [...]
PM 2006-308: Welterbe – Als Tiger gestartet, als Milbradts Bettvorleger gelandet?
Zu den Berichten, dass der Streit um das Welterbe kein Thema im gestrigen Koalitionsausschuss war, erklärt Antje Hermenau, Vorsitzende der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag: "Nach den engagierten Äußerungen von Minister [...]
PM 2006-307: Fleischskandal – Ein Kontrolleur für 324 Betriebe in Sachsen
GRÜNE verlangen höhere Kontrolldichte bei Lebensmittelüberwachung Nach Auffassung der GRÜNEN im Sächsischen Landtag ist die mangelnde Kontrolldichte eine der Ursachen für den Fleischskandal, der über Bayern auch Sachsen erreicht hat. [...]


