Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2006-302: Grünes Anti-Nazi-Transparent beim ‚Tag der Sachsen’ zerstört
GRÜNE unterstützen Zivilcourage und kündigen Strafanzeige an Das grüne Anti-Nazi-Transparent wurde beim ‚Tag der Sachsen’ in Marienberg in der Nacht von Samstag auf Sonntag zerstört. Auf Initiative von Marienberger Bürgern [...]
PM 2006-300: Nach Verwaltungsgerichtsentscheid pro Welterbe: Die Stunde der Gerichte ist vorbei. Es ist Zeit für einen Kompromiss
Milbradt muss seiner Verantwortung für den Ruf Sachsens als Kulturland nachkommen „Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts pro Welterbe entlarvt die Sprüche des Ministerpräsidenten, das Regierungspräsidium handle ‚nach Recht und Gesetz’ als [...]
PM 2006-297: GRÜNE wollen geplanten Gen-Maisanbau im Umweltausschuss zum Thema machen
„Der Maiszünsler kann auch mit guter fachlicher Praxis vermieden werden“, so Johannes Lichdi, umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion. „Dort sollte sich Sachsen engagieren statt bei der Agro-Gentechnik um einen Spitzenplatz zu [...]
PM 2006-296: Bei Touristen aus Asien und den USA ist Welterbetitel wichtiges Kriterium
Die heute veröffentlichten Tourismuszahlen für Sachsen und Dresden weisen nach Meinung der GRÜNEN-Fraktion darauf hin, dass intensiv um weitere Touristengruppen geworben werden muss. „Neben dem Werben um Touristen aus Deutschland [...]


