Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

Dr. Karl-Heinz Gerstenberg: Abriss des Funkturms auf dem Collmberg bei Oschatz

Es gilt das gesprochene Wort! Ich wohne zwar nicht in Oschatz wie Herr Kupfer, aber auch ich fühle mich bereits seit frühester Kindheit mit dem Collm verbunden. In Grimma-Hohnstädt aufgewachsen, [...]

Von |2. Dezember 2005|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , |

Dr. Karl-Heinz Gerstenberg: Gesetz zur Änderung des Sächsischen Hochschulzulassungsgesetzes (SächsHZG)

Es gilt das gesprochene Wort! (...) Auf den ersten Blick handelt es sich bei dem Sächsischen Hochschulzulassungsgesetz um ein kleines, überschaubares Gesetz, welches Bundesrecht in Landesrecht umsetzt. Es kann und will [...]

Von |2. Dezember 2005|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: |

Dr. Karl-Heinz Gerstenberg: Gesetz zum Achten Rundfunkänderungsstaatsvertrag und zur Änderung des Sächsischen Gesetzes zur Durchführung des Staatsvertrages über den Rundfunk im vereinten Deutschland

Es gilt das gesprochene Wort! (...) In Artikel 20 der Sächsischen Verfassung ist die duale Rundfunkordnung formuliert worden. Diese duale Rundfunkordnung beruht - schlagen Sie bitte nach - auf dem [...]

Von |2. Dezember 2005|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , |

Dr. Karl-Heinz Gerstenberg: Erhebung von Eintrittsgeldern für den Schlosspark Pillnitz

Es gilt das gesprochene Wort! (...) Es ist ein Trauerspiel, dass dieser Antrag überhaupt notwendig ist. Das Vorhaben des Staatsbetriebes Schlösser, Burgen und Gärten, künftig eine Eintrittsgebühr für den Pillnitzer [...]

Von |2. Dezember 2005|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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