Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Dr. Karl-Heinz Gerstenberg: Errichtung einer Sächsischen Landesstiftung „Opfer des Luftkrieges“ und eines regulären Gedenktages zur Erinnerung an die alliierten Luftangriffe vom 13. / 14. Februar 1945
Es gilt das gesprochene Wort! Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Wenn ich mich jetzt auf die sachliche Beschäftigung mit dem vordergründigen Antragstext der NPD beschränken würde, dann wäre durch [...]
Dr. Karl-Heinz Gerstenberg: Bundeswehrstandorte in Sachsen
Es gilt das gesprochene Wort! Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Herr Colditz hatte gesagt, das Anliegen der heutigen Debatte und dieses Antrages sei es, die Entscheidung des Bundesverteidigungsministeriums im [...]
PM 2005-272: Im letzten Jahr ist Sachsen nicht spürbar vorangekommen
"Im letzten Jahr ist Sachsen nicht spürbar vorangekommen", bilanziert Antje Hermenau, die grüne Fraktionschefin im Sächsischen Landtag, das erste Jahr der CDU-SPD-Koalition. "Die sächsische SPD als Juniorpartner in Dresden und [...]
PM 2005-270: Naturschutz-Experten fordern schnelle Umsetzung des Bundes-Naturschutzgesetzes in Sachsen
"Der Freistaat Sachsen sollte schnell das Bundesnaturschutzgesetz von 2002 in sächsisches Landesrecht umsetzen", so fasst der umweltpolitische Sprecher der grünen Fraktion, Johannes Lichdi, das heutige Fachgespräch zum Naturschutz mit Experten [...]


