Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Wohnen – Einschränkung des Rückbauprogramms ist richtig, seine Abschaffung wäre falsch
(2014-137) Zur Kritik des Wohnungsverbandes am Stadt-Umbau-Programm der Staatsregierung erklärt Gisela Kallenbach, baupolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Die Forderung nach der Einschränkung des Rückbauprogramms ist [...]
Weichen richtig stellen für mehr ÖPNV in der Oberlausitz
Pünktlich-häufig-zügig - das sind die Anforderungen, die auch die Fahrgäste in der Oberlausitz an einen zeitgemäßen öffentlichen Verkehr stellen. Doch wie sieht es tatsächlich vor Ort aus? Dieser Frage ging [...]
Abfall-Untersuchungsausschuss: Umweltminister spricht im Landtag nicht zum Abschlussbericht
(2014-136) Umweltminister Frank Kupfer (CDU) hat heute in der Landtagsdebatte zum Abschlussbericht des Abfall-Untersuchungsausschusses nicht das Wort ergriffen."Das ist ein Armutszeugnis für einen Umweltminister", sind sich Dr. Jana Pinka, stellv. [...]
Kita-Debatte – Betreuungsschlüssel verbessern – Es ist finanzierbar
(2014-135) Nach der von der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beantragten, heutigen Aktuellen Debatte im Sächsischen Landtag zum Thema 'Weil Kinder Zeit brauchen – Für einen besseren Personalschlüssel in Sachsens Kitas' [...]


