Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
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Anonyme Geburt und Babyklappen als letzte Möglichkeit für verzweifelte Mütter sind umstritten. Während Befürworter hierin Möglichkeiten zur Rettung von Leben sehen, kritisieren ihre Gegner, dass dadurch das Recht eines Kindes [...]
Sächsischer Rechnungshof würdigt Fraktionschefin Antje Hermenau für haushaltspolitisches Engagement
Anlässlich des Festaktes 20 Jahre Rechnungsprüfungsämter verlieh der Sächsische Rechnungshof heute die Ehrenmedaille für herausragende Verdienste um die Finanzkontrolle im Freistaat Sachsen an Antje Hermenau, Fraktionschefin und haushaltspolitische Sprecherin von [...]
GRÜNE gehen „Brauner Spree“ auf den Grund
Durch die Verockerung der Spree drohen in der Lausitz Umweltschäden immensen Ausmaßes. Am Internationalen Weltwassertag (22. März) hat sich Gisela Kallenbach, umweltpolitische Sprecherin der sächsischen Landtagsfraktion Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, [...]
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Musik gilt als 'Einstiegsdroge Nummer 1' in die rechtsextreme Szene. Nach wie vor ist Sachsen führend bei Neonazi-Konzerten. Die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lud deshalb zum Film "Blut muss fließen" [...]


