Energiebedarf schnell mit erneuerbaren Energien decken
Gute Energiepolitik in den Zeiten des Klimawandels bedeutet aus unserer Sicht die möglichst schnelle und vollständige Umstellung unserer gesamten Energieversorgung auf heimische erneuerbare Energien. Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag tritt für eine Klimaschutzpolitik ein, die die Erwärmung der Erdatmosphäre auf 1,5°C begrenzt – wie von der internationalen Gemeinschaft in Paris 2015 vereinbart. Dafür müssen die Treibhausgasemissionen möglichst schnell und spätestens bis zum Jahr 2050 auf Null reduziert werden.
Ein zentraler Baustein dieses Vorhabens ist das Ende der Braunkohleverstromung, die durch ihre sehr hohen CO2-Emmissionen das verbliebene Budget an Treibhausgasemissionen schneller schwinden lässt. Wir BÜNDNISGRÜNE haben deshalb auch immer wieder deutlich gemacht, dass die im Koalitionsvertrag getroffenen Vereinbarungen zum Kohleabbau in Sachsen für uns bindend sind. Kein Dorf darf abgebaggert werden, wenn die zugehörigen Flächen im Rahme des Kohlekompromisses nicht mehr benötigt werden.
Die BÜNDNISGRÜNE-Fraktion tritt zudem für einen schnellen Ausbau der Photovoltaik in Sachsen ein. Die Windenergie soll mit der Ersetzung alter durch neue Anlagen und mit der Ausweisung neuer Windgebiete vorangebracht werden. Ein Ausbau auf zwei Prozent der Landesfläche ist unter Beachtung des Natur- und Landschaftsschutzes möglich. Biomasse auf Reststoffbasis bietet Chancen für die Wertschöpfung im ländlichen Raum. Zudem treten wir BÜNDNISGRÜNE für die Förderung einer schnellen energetischen Sanierung des Altbaubestands und die intelligente Nutzung der Wärmenetze zur Einbindung von Abwärme und erneuerbaren Quellen ein.
Aktuelles
PM 2012-076: GRÜNE: Neuer Block im Braunkohlekraftwerk Boxberg ist anachronistisch
Zur Inbetriebnahme des neuen Blocks im Braunkohlekraftwerk Boxberg erklärt Johannes Lichdi, energiepolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Mit der Inbetriebnahme des neuen 675-MW-Blocks in Boxberg steigert [...]
PM 2012-073: Widerstand gegen Kürzung der Solarförderung: Tillich kann auf Unterstützung des Mittelstands bauen
Zur Entscheidung des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU), den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Absenkung der Photovoltaikvergütung zwischen 40 und 58 Prozent im Jahr 2012 abzulehnen, erklärt Johannes Lichdi, energiepolitischer Sprecher [...]
PM 2012-072: GRÜNE begrüßen Kehrtwende des Ministerpräsidenten bei der Zusatzabsenkung für Solarstrom
Johannes Lichdi, energiepolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag begrüßt die Kehrtwende von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Absenkung der Photovoltaikvergütung im Jahr [...]
Klima- und energiepolitischer Newsletter 02/2012
------------------------------------------------------------------------------1. Absenkung der Solarvergütung – weiteres Verfahren------------------------------------------------------------------------------Die Bundesregierung hat sich am 6. März über eine Zusatzabsenkung der Einspeisevergütung für Solaranlagen um 20-30 Prozent zum 1.4.2012 geeinigt. Nach unserer Einschätzung ist [...]



