Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2012-161: Öffentliche Anhörung zur Hospiz- und Palliativarbeit in Sachsen
Die heutige Öffentliche Anhörung im Sozialausschuss zum GRÜNEN-Antrag "Leben und Sterben in Würde - Konzeption zur Hospiz- und Palliativarbeit im Freistaat Sachsen umsetzen" macht deutlich, dass sich seit 2001 auf [...]
PM 2012-160: Schwarz-Weiß-Schema wird der Wirklichkeit in Sachsen nicht gerecht
Im Sozialausschuss wurde heute der Gesetzentwurf der Staatsregierung zur "Regelung der Betreuungs- und Wohnqualität im Alter, bei Behinderung und Pflegebedürftigkeit im Freistaat Sachsen" abschließend beraten. Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der [...]
PM 2012-159: Öffentliche Anhörung zum Bildungs- und Teilhabepaket
Die heutige Öffentliche Anhörung im Sozialausschuss zum Antrag der GRÜNEN-Fraktion "Bildungs- und Teilhabepakt sinnvoll umsetzen - verlässliche Rahmenbedingungen für Kommunen und Betroffene schaffen" zeigte, dass viel zu wenige der anspruchsberechtigten [...]
PM 2012-158: Busförderung wurde 2010 im Vergleich zu Vorjahren mehr als halbiert
"Sie haben keinen Grund zum Eigenlob sondern Grund zu Selbstkritik, Herr Staatsminister Morlok", meint Eva Jähnigen, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, zur heute bekannt gegebenen [...]


