Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2012-141: Weil gute Worte nichts mehr nützen…

Am kommenden Donnerstag, 10.5., werden Tausende Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Studierenden in Dresden gegen Lehrermangel, unzureichende Lehramtsausbildung und unbegründete Stellenkürzungen an sächsischen Hochschulen protestieren.Hierzu erklären Annekathrin Giegengack, bildungspolitische Sprecherin, [...]

PM 2012-140: Abgeordnete zeigt Polizeibeamten an

Heute hat die GRÜNE-Landtagsabgeordnete Annekathrin Giegengack Anzeige wegen des Vorfalls am Rande der Demonstration "Bautzen bleibt bunt" am 1. Mai 2012 in Bautzen erstattet. Giegengack war auf dem Weg zu [...]

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PM 2012-139: Ehrenamt im Naturschutz – Viele warme Worte aber keine Angebote

Zur heute von Umweltminister Frank Kupfer (CDU) vorgestellten Studie des Instituts für ökologische Raumentwicklung Dresden (IÖR) im Auftrag des Umweltministeriums erklärt Johannes Lichdi, naturschutzpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:"Es [...]

Von |4. Mai 2012|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

PM 2012-138: Rüge aus Berlin an Sächsischer Staatsregierung

Zur heute bekannt gewordenen Rüge, welche das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin  der Sächsischen Staatsregierung in Bezug auf die Personalpolitik an den Hochschulen ausgesprochen hat, erklärt Dr. Karl-Heinz [...]

Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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