Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2012-138: Rüge aus Berlin an Sächsischer Staatsregierung
Zur heute bekannt gewordenen Rüge, welche das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin der Sächsischen Staatsregierung in Bezug auf die Personalpolitik an den Hochschulen ausgesprochen hat, erklärt Dr. Karl-Heinz [...]
PM 2012-137: Vernichtende Kritik an Gesetzesentwurf von CDU/FDP
Zur Anhörung des Gesetzentwurfs von CDU- und FDP-Fraktion zur Änderung des "Gesetzes über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz" in der heutigen Sitzung des Innenausschusses im Sächsischen Landtag erklärt Eva Jähnigen, [...]
PM 2012-136: Extremismusklausel endlich ersatzlos streichen
Das heutige Urteil des Verwaltungsgerichts Dresden, die so genannte Extremismusklausel für rechtswidrig zu erklären, kommentieren Monika Lazar, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, und Miro [...]
PM 2012-135: Parlament muss über Ziele der nächsten Strukturfondsperiode mitentscheiden
Die heutige Anhörung im Ausschuss für Verfassungs-, Rechts- und Europafragen (VREA) zum Antrag der GRÜNEN-Fraktion "Zukunft der Europäischen Fonds in Sachsen nach 2014" diente der Information der Abgeordneten über Rahmenbedingungen [...]


