Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2011-423: GRÜNE begrüßen kritische Stellungnahme des Umweltministerium zu polnischem Kernenergieprogramm
Die GRÜNE-Fraktion im Sächsischen Landtag begrüßt die kritische Stellungnahme des sächsischen Umweltministeriums zum polnischen Kernenergieprogramm im Rahmen des grenzüberschreitenden Umweltprüfungsverfahren. "Ich begrüße, dass Umweltminister Frank Kupfer (CDU) offiziell Bedenken gegen [...]
PM 2011-422: Bildungspaket 2020: GRÜNE: Kultus- und Finanzminister versuchen endlich Ihrer Verantwortung gerecht zu werden
Zum Maßnahmepaket des Koalitionsausschusses CDU und FDP gegen den drohenden Lehrermangel erklärt Annekathrin Giegengack, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Kultus- und Finanzminister versuchen Ihrer Verantwortung [...]
PM 2011-421: Armutsbericht – GRÜNE: Vierthöchste Armutsgefährdungsquote ist Folge der herz- und verstandeslosen Arbeitsmarktpolitik der Sächsischen Staatsregierung
Zum heute in Berlin vom Paritätischen Wohlfahrtsverband präsentierten "Bericht zur regionalen Armutsentwicklung in Deutschland 2011" erklärt Miro Jennerjahn, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Landtagsfraktion in Sachsen: "Sachsen hat die vierthöchste Armutsgefährdungsquote in [...]
PM 2011-420: GRÜNE: Staatsregierung verlangt von den Hochschulen die Quadratur des Kreises – richtigen strategischen Leitlinien fehlen Instrumente zur Umsetzung
Zum heute durch die Staatsregierung verabschiedeten Hochschulentwicklungsplan und zum Entwurf der Novelle des Hochschulgesetzes erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer und hochschulpolitische Sprecher der Fraktion GRÜNE, Dr. Karl-Heinz Gerstenberg: "Der Hochschulentwicklungsplan der [...]


