Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2011-254: Bildungsmonitor – Es ist nicht alles Gold, was glänzt
"Dem guten Abschneiden Sachsens beim bundesweiten Benchmarking im Bereich Bildung muss Respekt gezollt werden, auch wenn nicht alles Gold ist, was glänzt", kommentiert Annekathrin Giegengack, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion im [...]
PM 2011-253: Sind Sachsens Polizeiposten bald nur noch Kulisse? Von 85 sind 30 in diesem Jahr nicht mehr regelmäßig besetzt
Von den 85 sächsischen Polizeiposten sind in diesem Jahr 30 Posten nicht mehr regelmäßig mit Personal besetzt. Das sind 20 Polizeiposten mehr als im Vorjahr. Insgesamt wurden die Präsenzzeiten in [...]
PM 2011-252: Sachsen-Razzia – GRÜNE fordern weiter Aufklärung
Zum heutigen Statement von Justizminister Jürgen Martens (FDP) zur Razzia durch die Dresdner Strafermittlungsbehörden am 10. August in Jena erklärt Johannes Lichdi, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: "Nach [...]
PM 2011-251: Technologietransfer – Fördergeld für Leipziger Raum darf nicht verfallen
Zum heutigen Bericht in der LVZ/DNN (16.8.) über die schleppende Abfrage von EU-Millionen zur Technologie-Förderung im Raum Leipzig erklärt Michael Weichert, wirtschaftspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Landtagsfraktion und Mitglied der Enquete-Kommission "Strategien [...]


