Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2011-218: GRÜNE: Mit Vollgas in die Sackgasse – Gemeinsames Positionspapier für die Lausitz der CDU-Fraktionen Brandenburg und Sachsen
Die energiepolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen Sachsen und Brandenburg, Johannes Lichdi und Michael Jungclaus, erklären zum heute von den CDU-Landtagsfraktionen Sachsens und Brandenburgs vorgestellten Positionspapier für die Lausitz: "So wichtig es [...]
PM 2011-217: Handy-Affäre – GRÜNE fordern Einstellung rechtswidriger Rasterfahndung
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag fordert weitere Konsequenzen aus der Handy-Affäre.Der rechtspolitische Sprecher der Fraktion, Johannes Lichdi, wies darauf hin, dass es sich bei dem Datenabgleich der [...]
PM 2011-216: Staatsregierung fehlt Konzept für Personalentwicklung bei sächsischen Beamten
Die heutige Sachverständigen-Anhörung zum Gesetzentwurf der Regierungskoalition über die Anhebung der Altersgrenzen für Beamte (5/5726) machte deutlich, dass die Staatsregierung über kein Personalentwicklungskonzept verfügt. "Die Staatsregierung weiß nicht, wie sie [...]
PM 2011-215: Datenaffäre: Nach Erklärung von Ulbig bleiben weiter viele Fragen offen
Innenminister Markus Ulbig (CDU) hat gestern im Plenum auf die mündliche Frage von Johannes Lichdi, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, durch das Verlesen einer Erklärung der Staatsanwaltschaft Dresden [...]


