Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2011-147: GRÜNE: Leere Versprechen beim kommunalen Hochwasserschutzgipfel
Gisela Kallenbach, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, erklärt zum heute im Umweltausschuss abgelehnten gemeinsamen Antrag der Fraktionen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, LINKEN und SPD zum nachhaltigen [...]
PM 2011-146: Experten fordern mehr Selbständigkeit für Schulen
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag fordert Kultusminister Roland Wöller zur Einrichtung eines Modellprojekts "Selbständige Schule" auf. "Die Pläne für ein Modellprojekt 'Selbständige Schule' müssen dringend aus der [...]
PM 2011-145: Fachkräfte: Koalition verweigert schnelles Handeln bei ausländischen Abschlüssen
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag kritisiert die Verweigerungshaltung der CDU-FDP-Koalition bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse. "Im Bund hui, im eigenen Land pfui. Während sich FDP-Wirtschaftsminister Sven Morlok [...]
PM 2011-144: GRÜNE begrüßen schrittweise Umsetzung der UN-Konvention durch Kultusminister Wöller
Die GRÜNE-Fraktion im Sächsischen Landtag begrüßt die Ankündigung von Kultusminister Roland Wöller (CDU), die UN-Behindertenrechtskonvention in der Schule schrittweise umzusetzen, fordert jedoch einen verbindlichen Rechtsanspruch auf gemeinsamen Unterricht. Kultusminister Wöller [...]


