Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2011-100: GRÜNE: Anbau und Freisetzung von Gentech-Pflanzen untersagen

Mit zahlreichen parlamentarischen Initiativen hatte sich die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag immer wieder für ein gentechnikfreies Sachsen eingesetzt. Ein neuerlicher Antrag - gemeinsam mit Linken- und SPD-Fraktion [...]

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PM 2011-099: Atomkraftwerk Temelin – GRÜNE: Sachsens Umweltminister hat keine Bedenken gegen Neubau von AKW-Blöcken vorgetragen

Die Stellungnahme der sächsischen Staatsregierung zum geplanten Bau zweier neuer Atomkraftwerks-Blöcke in Temelin (Tschechische Republik) ist jetzt endlich der Öffentlichkeit zugänglich. Das teilte Umweltminister Frank Kupfer (CDU) am vergangenen Freitag [...]

Von |11. April 2011|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

PM 2011-098: Studie zu Kinderarmut: Schande für Sachsen

"Dass in Sachsen fast jedes vierte Kind in Armut lebt, ist eine Schande, gerade, weil sich das Land gern mit einer wirtschaftlichen Vorreiterposition brüstet", erklärt Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der [...]

Von |11. April 2011|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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