Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2010-379: Extremismus-Debatte – GRÜNE: CDU und FDP blenden Wirklichkeit aus
Miro Jennerjahn, demokratiepolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag ist verblüfft darüber, welchen Kurs die Koalitionsfraktionen CDU und FDP bei der Auseinandersetzung um die 'Anti-Extremismuserklärung' einschlagen: "Schon [...]
PM 2010-378: Austritt aus Sachsen-Finanzgruppe – GRÜNE: Mit dem Erlös kann die vorgesehene Kreditermächtigung für die Sachsen-LB-Bürgschaft gesenkt werden
Zum bevorstehenden Austritt des Freistaates Sachsen aus der Sachsen-Finanzgruppe (SFG) - siehe LVZ/DNN vom 08.12., S. 7/8 - erklärt Antje Hermenau, Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: [...]
PM 2010-376: ‚Polizei. Sachsen 2020‘ – GRÜNE fordern genaue Analyse der Situation vor Ort und der Polizeiaufgaben vor Beschluss des Stellenabbaus
Eva Jähnigen, innenpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, sieht sich vom Diskussionspapier des Innenministers Markus Ulbig 'Polizei.Sachsen.2020' in ihrer Forderung nach einer gründlicheren Analyse der derzeitigen Polizeiarbeit bestätigt. "Wo [...]
PM 2010-374: GRÜNE übergeben 11.000 Unterschriften gegen Nahverkehrskürzungen an den Landtagspräsidenten
Die Landtagsabgeordnete Eva Jähnigen, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Peter Wunderwald, Stadtrat für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Nossen, haben heute dem Landtagspräsidenten Matthias Rößler eine Massenpetition gegen [...]


