Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2010-383: Chancen der Radverkehrsförderung durch den Freistaat Sachsen werden nicht genutzt
"Seit Amtsantritt von Sven Morlok (FDP) sind in der Radverkehrsförderung keinerlei Aktivitäten zu verzeichnen", beklagt Eva Jähnigen, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag fest. Anlass [...]
PM 2010-382: GRÜNE fordern Erhalt der arbeitsmarktpolitischen Initiative ‚TAURIS‘
Mit dem Antrag 'TAURIS fortführen - Ehrenamt in Sachsen würdigen' (Drucksache 5/4240) in der nächsten Landtagssitzung fordert die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN den Erhalt einer erfolgreichen arbeitsmarktpolitischen Initiative. Dazu erklärte [...]
PM 2010-381: GRÜNE fordern Finanzierung der Antidiskriminierungsberatung durch den Freistaat
Zum drohenden Aus des Leipziger Antidiskriminierungsbüros betont Eva Jähnigen, innenpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, die Bedeutung der Antidiskriminierungsberatung. "Es ist völlig inakzeptabel, dass die einzig [...]
PM 2010-380: Freie Schulen/Schulgelderstattung – GRÜNE: CDU und FDP leisten einem Zwei-Klassen-Schulsystem Vorschub
Zum Einschränken der Schulgeld-Erstattung an Freien Schulen für Kinder aus sozial schwachen Familien erklärt Annekatrin Giegengack, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: "Mit dieser Entscheidung zwingen Christdemokraten und Liberale, [...]


