Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Antje Hermenau: Was wir ändern müssen, um gut leben zu können
Erschienen in der Sächsischen Zeitung, 15.12.2010 ... Herr Professor Biedenkopf würdigt den Staatshaushalt als das Schicksalsbuch eines Landes. Ihm sind drei Grundsätze für gutes Regieren besonders wichtig: Ohne neue Schulden [...]
PM 2010-386: Bauchlandung von Staatskanzleichef Beermann – NRW stoppt Jugendmedienschutzstaatsvertrag
Zum Scheitern des Jugendmedienschutzstaatsvertrags durch die Nichtratifizierung durch das Land Nordrhein-Westfalen erklärt Miro Jennerjahn, netzpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Das ist ein erfreulicher Schritt der [...]
PM 2010-385: GRÜNE fordern Stellenabbaumoratorium für Hochschulen über 2012 hinaus
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag begrüßt die Ankündigung einer öffentlichen Diskussion zur Hochschulvereinbarung von Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer, fordert jedoch ein Stellenabbaumoratorium über das Jahr 2012 hinaus. [...]
PM 2010-384: GRÜNE: Akkreditierung bestehender Studiengänge muss Vorrang vor überhasteter Reform haben
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag fordert die Staatsregierung auf, der Akkreditierung der bestehenden Studiengänge Vorrang vor einer überhasteten Reform der Lehrerausbildung zu geben. Presseberichten (Sächsische Zeitung, 13.12.) [...]


