Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2010-355: Atomtransporte nach Russland? – GRÜNE wollen Versteckspiel der Staatsregierung beenden
Der von der Sächsischen Staatsregierung angestrebte Transport der aus dem ehemaligen Kernforschungszentrum Rossendorf stammenden abgebrannten Atombrennstäbe von Ahaus (NRW) nach Russland soll am Freitag (26.11.) nach dem Willen der Fraktion [...]
PM 2010-354: Mobilitätsticket – GRÜNE: Höhere Fahrpreise machen Einführung von Mobilitätsticket in Sachsen nötig
Mit den Stimmen der Regierungskoalition aus CDU und FDP ist in der heutigen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr der gemeinsame Antrag der Fraktionen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Linke [...]
PM 2010-353: Kopftücher verbieten? – GRÜNE: Gesetzliche Verbote sind mit Sicherheit der falsche Weg
Zum Artikel 'Dürfen Schulen Kopftücher verbieten?' in der Sächs. Zeitung vom 23.11. erklärt Elke Herrmann, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "In der DDR haben christliche [...]
PM 2010-352: ‚Soziale Stadt‘ – GRÜNE: 75 Prozent der Projekte in Sachsen droht das Aus
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag befürchtet das Aus für 75 Prozent der Projekte des Programms 'Soziale Stadt' in Sachsen. Die Fraktion diskutierte gestern in einem Fachgespräch zur [...]


