Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2009-245: GRÜNE-Fraktion erklärt sich mit Bildungsstreik und Hörsaal-Besetzern an der TU Dresden solidarisch
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag erklärt sich zum Auftakt der zweiten Bildungsstreikwelle mit den Protestierenden und den Hörsaalbesetzern an der TU Dresden solidarisch. Am Donnerstag trifft sich [...]
PM 2009-244: GRÜNE zur angedrohten Verfassungsklage der Linksfraktion
Zu dem von der Linksfraktion im Sächsischen Landtag heute angekündigten Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung hinsichtlich der Raumverteilung im Sächsischen Landtag vor dem Sächsischen Verfassungsgerichtshof, erklärt Karl-Heinz Gerstenberg, Parlamentarischer [...]
PM 2009-243: Bluttests beim MDR – GRÜNE: Praxis sofort zu beenden
Anlässlich der bekanntgewordenen Entnahme von Blutproben vor Abschluss der Arbeitsverträge beim MDR erklärt Johannes Lichdi, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN: "Ich fordere den MDR auf, diese Praxis sofort [...]
PM 2009-242: GRÜNE kritisieren Ablehnung des Schulobst-Programms
Die GRÜNE-Fraktion kritisiert die Entscheidung der Koalition, das Schulobst-Programm der EU nicht umzusetzen. "Die Regierung hat sich damit ein echtes Armutszeugnis ausgestellt", erklärt Michael Weichert, verbraucherschutzpolitischer Sprecher der GRÜNEN. "Erst [...]


