Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2009-034: Vogtlandexpress – GRÜNE: Plauen, Zwickau und Chemnitz dürfen nicht vom schnellen Bahnverkehr abgehängt werden
Nach Aussagen des Betreibers (Vogtlandbahn GmbH) soll am 16. Februar 2009 der Vogtland-Express und damit die letzte direkte Bahnverbindung zwischen Südwestsachsen und Berlin eingestellt werden (Freie Presse, 05.02.09). "Plauen, Zwickau [...]
PM 2009-033: GRÜNE: Kommunen reagieren bei Kinderbetreuung viel zu zögerlich auf Babyboom
"Sachsens Kommunen haben sich keineswegs auf eine dem Babyboom angemessene Kinderbetreuung eingerichtet", kritisiert Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion, die von den Stadtverwaltungen Leipzig, Dresden, Chemnitz und Zwickau getroffenen Äußerungen gegenüber [...]
PM 2009-032: Qimonda – GRÜNE: Tiefensee irrt
Die Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, Antje Hermenau, hat der Bundesregierung und der EU Versagen beim Thema Mikroelektronik vorgeworfen. "Die Aussagen von EU-Industriekommissar Günther Verheugen und [...]
PM 2009-030: GRÜNE zu Jugendstrafe: Falsch, Herr Mackenroth, nicht die Strafe folgt auf dem Fuß, sondern leider nur die Verurteilung
Elke Herrmann, jugendpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf die Mitteilung des Staatsministers der Justiz, dass die "Jugendstrafe angeblich auf dem Fuß folge": "Wir begrüßen, dass Jugendstrafverfahren im Durchschnitt [...]


