Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2009-038: Dritter Kinder- und Jugendbericht

Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßt den Beschluss des Dritten Sächsischen Kinder- und Jugendberichts im Kabinett. "Ich hoffe, dass wir als Parlamentarier nun schnell die Möglichkeit [...]

PM 2009-037: Für Staatsregierung zählen Kinderköpfe statt individuelle Lebenslagen ungewollt Kinderloser

Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, kritisiert die "Unterstützung von Kinderwunschbehandlungen" durch den Freistaat Sachsen: "Um was es der Staatsregierung geht, hat der Pressesprecher [...]

Von |10. Februar 2009|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , , |

PM 2009-036: Streit um GehDenken – CDU-Gesetzentwurf für Versammlungsgesetz ist untaugliche Symbolpolitik

"Anstatt mit irreführenden Vorschlägen ihr parteipolitisches Süppchen zu kochen, sollte sich die CDU an einer breiten Mobilisierung für die Demonstration 'GehDenken' am 14. Februar beteiligen", erklärt Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher [...]

PM 2009-035: GRÜNE zu Studierendenrückgang: Aufgeben gilt nicht, Frau Stange – Konzepte entwickeln und Hochschulfinanzierung absichern

Die GRÜNE-Fraktion im Sächsischen Landtag fordert Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) auf, unverzüglich Konzepte gegen den drohenden Studierendenrückgang an den sächsischen Hochschulen zu entwickeln. In der heutigen Presse hatte Stange von [...]

Von |6. Februar 2009|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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