Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2009-042: GRÜNE fordern Staatsregierung auf, sich gemeinsam mit Bundesagrarministerin Aigner für eine gentechnikfreie Landwirtschaft einzusetzen

Nachdem sich Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) gegen den Anbau von genverändertem Mais MON 810 ausgesprochen hat, fordert die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag die Staatsregierung auf, ein klares [...]

Von |18. Februar 2009|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

PM 2009-041: Bund muss Nazi-Aussteiger-Programm EXIT finanzieren

Antje Hermenau, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sprach sich auf der Auftakt-Kundgebung von GEH DENKEN am Neustädter Markt für ein gemeinsames Auftreten gegen die Nazis aus: "Es gibt keine Widerspruch [...]

Von |18. Februar 2009|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2009-040: Kommunaler Eigenanteil zu hoch – Wachstumsimpulse verschenkt

Antje Hermenau, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kritisiert die Umsetzung des Konjunkturpakets II in Sachsen: "Der kommunale Eigenanteil ist mit mindestens 20 Prozent insbesondere für finanzschwache Kommunen zu hoch. Ihnen [...]

Von |13. Februar 2009|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

PM 2009-039: Konjunkturpaket II – Eigenanteil der Kommunen möglichst gering halten

Antje Hermenau, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Sächsischen Landtag, erneuert ihre Forderung, das Konjunkturpaket II der Bundesregierung auf dem Wege von Nachtragshaushalten umzusetzen: "Wir fordern zur Umsetzung des Konjunkturpakets II in [...]

Von |10. Februar 2009|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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