Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2009-029: U-Ausschuss zur Korruptions- und Aktenaffäre: GRÜNE begrüßen Urteil des Verfassungsgerichtshofs zur Stärkung der Minderheitenrechte
Zum Urteil des Sächsischen Verfassungsgerichtshofs zur Verletzung von Minderheitenrechten im Untersuchungsausschuss zur Korruptions- und Aktenaffäre erklärt Johannes Lichdi, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Obmann im 2. Untersuchungsausschuss: [...]
PM 2009-028: GRÜNE fordern schnellen Wiederaufbau der Weißeritztalbahn bis Kipsdorf
Als "billige Ausrede" bezeichnet die GRÜNE-Fraktion im Sächsischen Landtag die Begründung der Staatsregierung für eine bislang fehlende Finanzierungsverordnung für die Weißeritztalbahn. Das Wirtschaftsministerium hatte die Auslastung der zuständigen Abteilung durch [...]
PM 2009-027: Sächsische Gedenkstätten-Stiftung bleibt Spielball der machtpolitischen Auseinandersetzungen zwischen CDU und SPD
Zur gestern veröffentlichten Meldung über die gescheiterte Neubesetzung der Geschäftsführung der Stiftung Sächsische Gedenkstätten erklärt der kulturpolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion, Dr. Karl-Heinz Gerstenberg: "Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten bleibt Spielball [...]
PM 2009-026: Urteil zu Hartz-IV-Regelsätzen für Kinder – GRÜNE: Entscheidung überfällig
Zum heutigen Urteil des Bundessozialgerichts (Dienstag, 27.01.), dass die Berechnung der Hartz-IV-Kinderregelsätze aus den Regelsätzen für Erwachsene unzulässig ist, erklärt Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im [...]


