Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2009-017: GRÜNE zum Technologietransfer – Nachbesserungen verfehlen ihr Ziel
Michael Weichert, wirtschaftspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag, kritisiert die Staatsregierung für ihre unüberlegten Nachbesserungen beim Technologietransfer: "Der Technologietransfer ist in Sachsen fast vollständig zum Erliegen gekommen. Schuld daran [...]
PM 2009-018: Chemnitzer Industriemuseum – GRÜNE veranstalten Podiumsdiskussion
Der Rückzug des Freistaates Sachsen aus der Finanzierung des Zweckverbandes Sächsisches Industriemuseum hat den Chemnitzer Standort in arge Finanznot gebracht (DNN vom 16.01.).Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN will auf einer [...]
PM 2009-016: Kindertagespflege – Es ist ein Skandal, dass die Staatsregierung bisher nicht auf die große Verunsicherung der Tageseltern reagiert hat
Wie groß die Verunsicherung vieler Tageseltern über die Steueränderungen in diesem Jahr ist, zeigte sich gestern Abend im Sächsischen Landtag. Rund 100 Tagesmütter und Tagesväter vor allem aus Dresden und [...]
PM 2009-019: Verkehrskonferenz ‚SACHSENTAKT 21‘ – Staatsregierung fehlt Zielstellung für Qualität des öffentlichen Verkehrs bis 2015
Auf der Verkehrskonferenz 'SACHSENTAKT 21 - Qualitätsoffensive für den Bahnverkehr in Sachsen' hat die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag beklagt, dass der Staatsregierung jegliche Zielstellung fehlt, welche Qualität [...]


