Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2007-357: Untersuchungsausschuss beschließt Klage, falls Einigung misslingt
Das Zeitspiel der Staatsregierung muss endlich beendet werden Der 2. Untersuchungsausschuss des Sächsischen Landtags hat seinen Vorsitzenden beauftragt, die Befolgung der Beweis- und Aktenvorlage-beschlüsse durch die Staatsregierung vor dem Verfassungsgericht [...]
PM 2007-355: Kesselmontage Schwarze Pumpe – Grünes Mäntelchen für Klimakiller Braunkohle
Vattenfalls 'Meilenstein' ist ein aus Steuergeldern teuer subventionierter Irrweg Die von Vattenfall zum "Meilenstein" erklärte Kesselmontage in der Pilotanlage für ein CO2-freies Kraftwerk am Kraftwerksstandort Schwarze Pumpe (Spremberg) kommentiert Johannes [...]
PM 2007-354: Zur Gründung der Frachtfluggesellschaft von DHL und Lufthansa
Wirtschaftsentwicklung, die auf Sozial- und Umweltdumping beruht, hat kurze Beine "Eine Wirtschaftsentwicklung, die auf Sozial- und Umweltdumping beruht, hat kurze Beine", so Johannes Lichdi, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE [...]
PM 2007-353: Zukunft des Japanischen Palais
Ministerin lässt einen Ballon nach dem anderen steigen "Die Ministerin lässt einen Ballon nach dem anderen steigen. Mal steht Kindermuseum darauf, mal Science-Center. Aber es scheint immer nur heiße Luft [...]


