Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2007-27: Bleiberecht – Innenminister weiß nicht, worüber er redet

Buttolo hat Bleiberechtsanordnung offenbar ohne genaue Kenntnis der sächsischen Situation erlassen Die GRÜNE-Fraktion im Sächsischen Landtag wirft Innenminister Albrecht Buttolo Versäumnisse bei der Bleiberechtsanordnung vor. "Der Innenminister weiß offenbar gar [...]

Von |26. Januar 2007|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

Dr. Karl-Heinz Gerstenberg: Eine gute, tragfähige und wissenschaftsadäquate Hochschulreform ist sinnvoller als ein Schnellschuss

Es gilt das gesprochene Wort! (...) die Begriffe "Exzellenz" und "Hochschulreform" prägen seit geraumer Zeit die hochschulpolitische Diskussion – nicht nur in Sachsen, sondern bundesweit. Auch wenn man angesichts dieser [...]

Von |26. Januar 2007|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: |

Johannes Lichdi: Sächsisches Klimaschutzprogramm aus dem Jahre 2001 hat sich überlebt

Es gilt das gesprochene Wort! (...) wir haben heute die Kosten des Klimawandels auf die Tagesordnung gesetzt. Und ich denke, ich kann es mir ersparen, über den Klimawandel als solches zu [...]

Von |26. Januar 2007|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , , |

Dr. Karl-Heinz Gerstenberg: Sachsen hat besondere Verantwortung für gute deutsch-tschechische Beziehungen

Es gilt das gesprochene Wort! (...) die Gründung des deutsch-tschechischen Zukunftsfonds war eine der wichtigsten konkreten Vereinbarungen, die innerhalb der deutsch-tschechischen Erklärung vom 21. Januar 2007 zwischen der Bundesrepublik Deutschland [...]

Von |26. Januar 2007|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
Nach oben