Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
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Elke Herrmann: Nichtraucherschutz nicht länger auf die lange Bank schieben!
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Passivrauch schadet allen direkt - Rauchern und Nichtrauchern. Damit unterscheidet sich der Konsum von Tabakprodukten von anderen Drogen. Besonders gefährdet sind Kinder, chronisch Kranke [...]
Johannes Lichdi: Naturschutzpolitik ist heute weniger denn je Nischenpolitik, sondern Überlebenspolitik für die Menschheit
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Richtig verstandene Naturschutzpolitik, meine Damen und Herren, war nie Nischenpolitik, weil es im Kern immer um die Frage geht, ob der die Ressourcen der [...]
PM 2007-26: Mediationsverfahren Waldschlösschenbrücke – Reaktion Regierungspräsidium
Milbradt muss gegen drohenden Verlust des Welterbestatus vorgehen Zur heutigen Ankündigung des Regierungspräsidiums Dresden, hinsichtlich der Waldschlösschenbrücke die Wiederaufnahme des Verfahrens zur Auftragsvergabe beim Bautzener Oberverwaltungsgericht zu beantragen, erklärt Karl-Heinz [...]


