Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

Michael Weichert: Vereinheitlichung der Fördersätze ist längst überfällig

Es gilt das gesprochene Wort! (...) Meine Fraktion war und ist der Auffassung, dass eine Ausdifferenzierung von regionalen Fördersätzen nichts bringt. Allenfalls laufen wir mit der Spreizung Gefahr, im Wettbewerb [...]

Von |25. Januar 2007|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , , |

PM 2007-25: Gerstenberg freut sich über geplante SED-Opferpension

Die von den Koalitionsfraktionen im Bundestag angekündigte SED-Opferpension wird von Karl-Heinz Gerstenberg, Parlamentarischer Geschäftsführer der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag, begrüßt: "Ich freue mich, dass dieser langjährigen Forderung von SED-Opfern und [...]

Von |25. Januar 2007|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

PM 2007-24: NPD-Forderung, Kulturbüro zu schließen, ist lächerlich

Den Antrag der NPD-Fraktion "Kulturbüro Sachsen e. V. dichtmachen!" bewertet Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion, als lächerlich: "Dieser ritualisierte Angriff gegen zivilgesellschaftliche Initiativen, die Widerstand gegen Rechtsextremismus und Rassismus [...]

Von |25. Januar 2007|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

Johannes Lichdi: Videoüberwachung in der Dresdner Neustadt – Sicherheitsbedürfnis nicht gegen Bedürfnis nach Freiheit und Anonymität ausspielen

Es gilt das gesprochene Wort! (...) Herr Bandmann: Ich verwahre mich gegen die unterschwellige Unterstellung in Ihren Redebeiträgen, als ob diejenigen, die gegen eine Videoüberwachung in der Neustadt eintreten, unterschwellig [...]

Von |25. Januar 2007|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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