Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Elke Herrmann: Lücke bei Hartz IV schließen – Kosten für Empfängnisverhütungsmittel übernehmen
Es gilt das gesprochene Wort! (...) wir hatten im Frühsommer eine Diskussion zum Thema Schwangerschaftsabbrüche. Sachsen und Thüringen hatten gemeinsam einen Vorstoß in der Gesundheitsministerkonferenz unternommen, um die staatlichen Hilfen [...]
Michael Weichert: Ladenöffnungszeiten freier gestalten
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Ausgehend von den Fragen, um welche Bereiche der Staat sich kümmern soll, wo es Regelungsbedarf gibt, der nur durch den Gesetzgeber erlassen werden kann, [...]
Michael Weichert: Gesund ernähren mit ökologischen Produkten aus Sachsen
Es gilt das gesprochene Wort! (...) der Markt für ökologische erzeugte und verarbeitete Lebensmittel in Deutschland und in Europa wächst. Ja, es ist sogar ein weltweiter Boom. Die Gründe dieser [...]
PM 2006-437: GRÜNE weisen Rücktrittsforderungen an Iltgen zurück
"Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag weist die Rücktrittsforderung der Linksfraktion.PDS an den Parlamentspräsidenten Erich Iltgen zurück", so Karl-Heinz Gerstenberg, der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion. "Selbst wenn Kritik [...]


