Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2006-339: Edelsteine verpflichten – Hilferuf von Dr. Martin Roth muss ernst genommen werden

"Es ist eine Schande für den Freistaat, wenn sich Herr Roth an die überregionale Presse wenden muss, weil er bei der Staatsregierung auf taube Ohren stößt," so kommentiert Karl-Heinz Gerstenberg, [...]

Von |21. September 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

PM 2006-337: Milbradt bei Stadtumbau janusköpfig

Freistaat muss mehr EU-Gelder für städtische Infrastruktur einsetzen „Herr Milbradt hat vollkommen Recht, wenn er in Berlin kritisiert, dass die für das Programm „Stadtumbau Ost“ vorgesehenen Gelder nicht ausreichen, um [...]

Von |21. September 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

Dr. Karl-Heinz Gerstenberg: Ein PC ist keine Glotze!

Es gilt das gesprochene Wort! (...) Wir haben in der Sommerpause eine heftige öffentliche Debatte über die Rundfunkgebühren auf sogenannte neuartige Empfangsgeräte, wie internetfähige PCs, erlebt. Aber ich sage, das [...]

Von |19. September 2006|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , |

PM 2006-335: Nazi-Angriffe auf ex-Landtagsabgeordneten sind ein Skandal

Die heute bekannt gewordenen wiederholten Angriffe auf den ehemaligen PDS-Landtagsabgeordneten Uwe Adamczyk in Meerane sind für Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion, ein Skandal. "Diese Angriffe sind schlicht und einfach [...]

Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
Nach oben