Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2006-245: Privatisierung der Bahn – aber ohne Schienennetz!
„Fahrgast muss Maßstab werden!“ Johannes Lichdi, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag, sprach sich in der heutigen Landtagssitzung für das Trennungsmodell bei der Privatisierung der Deutschen Bahn aus. „Eine [...]
PM 2006-246: Abschaffung Ehegattensplitting, Neugestaltung Kinderförderung
Änderungsantrag zu Individualbesteuerung mit übertragbarem Höchstbetrag "Der Splittingvorteil ist an die Ehe gebunden und nicht an Kinder. 43 Prozent der Ehen, die vom Splitting profitieren sind heute kinderlos", so Elke [...]
Johannes Lichdi: Mehr Verkehr und Wettbewerb auf der Schiene!
Es gilt das gesprochene Wort! (...) es zeigt sich wieder einmal, dass Sie zwar hie und da Umweltpolitik als Etikett auf Ihre Programme schreiben, konzeptionell aber den Erfordernissen weit hinterher [...]
PM 2006-242: Sachsen braucht ein Gewaltschutzgesetz – aber nicht dieses!
GRÜNE enthalten sich wegen mangelnder Qualität des Gesetzentwurfs "Wir teilen das Grundanliegen der Linksfraktion.PDS zu einem Gewaltschutzgesetz", so Elke Herrmann, die frauenpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag. "Ein 'Gesetz [...]


